„Lex orandi - lex credendi“ - Nach Prosper von Aquitanien († 455) formulierter Kernsatz zur gegenseitigen Abhängigkeit von Glaube und Liturgie.

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Canontafeln von Daniel Mitsui

Bild: Von der im Text genannten Website des KünstlersRechtzeitig vor Weihnachten hat der amerikanische Künstler Daniel Mitsui seine Kanontafeln vorgestellt, die im zu Ende gehenden Jahr auf der Grundlage eines Einzelauftrags entstanden sind. Die Tafeln sind im typischen Stil des Künstlers gehalten, der seinerseits stark von der mittelalterlichen Buchmalerei und von den Illustrationen des Pustet-Verlages aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts beeinflusst ist. Beeinflusst heißt, daß Mitsui sich zwar bewußt in diese Tradition stellt, aber auch seine eigene Seh- und Darstellungsweise entwickelt hat, die seinen schwerpunktmäßig religiösen Arbeiten eine ganz charakteristische Anmutung verleiht. Das gilt ganz besonders, seitdem er sich auch den Umgang mit Farbe erschlossen hat, die den Illustratoren des 19. Jahrhunderts nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung stand.

Die hier abgebildete Mitteltafel mißt im Original 40x50 cm, die Seitentafeln 23x30 cm. Der Preis einschließlich des Versandes nach Übersee beträgt 270$. Nähere Informationen (und eine Bestellmöglichkeit) finden sich hier - es lohnt sich aber auch, einmal einen Blick auf das ganze umfangreiche Werk Mitsuis zu werfen. Der Mann und seine Familie leben von dieser Arbeit; Aufträge, auch für Einzelprojekte, werden immer gerne entgegen genommen.

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