„Lex orandi - lex credendi“ - Nach Prosper von Aquitanien († 455) formulierter Kernsatz zur gegenseitigen Abhängigkeit von Glaube und Liturgie.

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Närrische Zeiten

Bild: Angebot auf AmazonVom Genius des Rosenmontags ermutigt erlauben wir uns heute, eine Glosse zu plagiieren, die Mitte vergangenen Monats auf „Ignatius his conclave“ erschienen ist. Autor G. Kirkuk hat sein wahres Wesen entdeckt – oder verkleidet er sich nur in schamloser Aneignung einer fremden Identität? Wir wissen es nicht, aber es juckt uns in den Fingern, seinen Text nicht nur zu übersetzen, sondern auch selbst einmal auszuprobieren.

Es beginnt ein langes ZitatEndlich ist die Wahrheit heraus: ich bin transethnisch. Das ist ein Grund zum Feiern!

Seit früher Kindheit wußte ich, daß ich ein Chinese bin, der im Körper eines Europäers gefangen ist. Woher ich das weiß? Wo ich doch mein ganzes Leben in Surbiton verbracht habe und meine einzige Erfahrung mit der chinesischen Kultur von der chinesischen Imbissbude kommt? Das hat nichts zu besagen – es geht in dieser Sache ganz allein um meine Gefühle und Überzeugungen. Und selbst wenn alle Anzeichen etwas anderes besagen – mein Wort gilt.

Hiermit bekräftige ich meinen Anspruch, als Teil der ethnischen Gruppe zu leben und akzeptiert zu werden, der ich mich zugehörig weiß! Ich verlange staatlich geförderten Unterricht in Mandarin oder Kantonesisch sowie chirurgische Behandlung durch den Nationalen Gesundheitsdienst, um meine Haare dunkler zu machen und die Form meiner Augen anzupassen. Außerdem fordere ich eine Gesetzgebung, die andere Chinesen dazu zwingt, mich voll als Chinesen anzuerkennen.

Sie finden das merkwürdig, unnormal und sogar psychologisch irritierend? – aber wer sind Sie schon, zu urteilen!

Die rasant zunehmende Zahl von Transethniern insbesondere bei jungen Leuten im schulpflichtigen Alter verlangt gebieterisch politisches Handeln! Es müssen Gelder bereit gestellt und Beratungsstellen eingerichtet werden. Transrassische Identitätsstörung ist in den Nationalen Bildungskatalog aufzunehmen! Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury, hat bereits klargestellt, daß die Kirche von England Konfuzianer, Buddhisten und kommunistische Atheisten voll in das Leben ihrer Pfarreien integrieren wird. Die Generalsynode macht Chinesischunterricht für alle Angehörigen des Klerus zur Pflicht.

Allerdings bleibt es in Anbetracht der gegenwärtigen Sensibilitäten noch offen, wie in Fällen zu verfahren ist, in denen jemand von schwarz nach weiß (oder umgekehrt) transitionieren will.“

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