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Noch mehr Firmungen im überlieferten Ritus

Der Bischof bei der FirmungIn den vergangenen Wochen haben in  traditionsorientierten Gemeinden mehrfach Firmungen stattgefunden. In einigen Fällen wurde dabei das Sakrament von den Ortsbischöfen selbst entsprechend den Büchern von 1962 gespendet. Hier eine kurze Übersicht der uns bekannt gewordenen Termine:

  • Am 3. Juni spendete P. Antonius Maria von den Söhnen des allerheiligsten Erlösers (Transalpine Redemptoristen) auf Papa Stronsay im Auftrag des Bischofs von Aberdeen das Sakrament der Firmung einer Frau aus dem Freundeskreis der Klostergemeinde.
  • Am 6. Juni erteilte der Bischof von Raleigh in Nordth Carolina, Michael Burbidge, 20 jungen Leuten in seiner Bischofskirche das Sakrament der Firmung nach der überlieferten Liturgie. Die Diözese Raleigh plant wegen des starken Wachstums der Gläubigenzahlen derzeit den Bau einer neuen Kathedrale mit mehr als 2000 Plätzen, deren Architektur sich auf bemerkenswerte Weise an traditionellen Vorbildern orientiert.
  • Am 19. Juni firmte der Erzbischof von Vancouver, J. Michael Miller, in der Kirche zur Heiligen Familie in Vancouver, an der die von der Petrusbruderschaft betreuten Personalpfarrei für die Gläubigen des alten Ritus ihren Sitz hat.
  • Der amtierende Bischof von Lucon, Alain Castet, der kürzlich Diakone in Wigratzbad geweiht hatte, spendete am 22. Juni im traditionsorientierten Chavagnes International College sechs Kollegiaten das Sakrament der Firmung.

Zwei weitere Termine stehen unmittelbar bevor:

  • Der emeritierte Erzbischof von Guadalajara, Juan Cardinal Sandoval Iniguez, firmt  am 27. Juni in der Kirche Nuestra Señora del Pilar de Guadalajara.
  • Bischof Davies von Shrewsbury in England wird in der kürzlich dem ICKS anvertrauten Kirche SS Peter an Paul and St. Philomena in Brighton am 29. Juni firmen.

Zum Jahr des Glaubens

Eine stilisierte Darstellung der Petrus-BarkeZum „Jahr des Glaubens“, das zur Erinnerung an die Eröffnung des II. vatikanischen Konzils vor 50 Jahren am 11. Oktober beginnt, hat der Vatikan ein eigenes Webangebot www.annusfidei.va online gestellt. Die Seite, die zunächst nur in englischer Sprache verfügbar ist, präsentiert in leicht erreichbarer Form die Originaldokumente des Konzils, den Katechismus der Katholischen Kirche in Vollfassung und als Kompendium sowie zahlreiche weitere grundlegende Dokumente. Ein großer Teil des weiteren Inhaltes besteht aus den katechetischen Ansprachen des Papstes aus den vergangenen Jahren - so seine Katechesen über die Apostel, über die Kirchenväter und über die Kirchenlehrer.

Die Website ist für vatikanische Verhältnisse überraschend übersichtlich und zeitgemäß gestaltet, läßt aber für Besucher mit mobilen Geräten oder mit Sehschwächen noch viele Wünsche offen.

In deutscher Sprache hat eine private Initiative unter www.jahrdesglaubens.de ein recht interessantes Angebot ins Netz gestellt. Seitens der deutschen Bischofskonferenz sind uns entsprechende Initiativen bisher noch nicht ins Augegefallen.

Was sonst noch geschah

Porträtphoto HunwickeAus der heute zu Ende gehenden ereignisreichen Woche seien noch vier Ereignisse genannt, die wir nicht einzeln berücksichtigen konnten - vielleicht ist auf das eine oder andere davon noch zurückzukommen. Die Themen:

  1. Neuer liturgischer Kalender für die alter Liturgie,
  2. „Keine doktrinellen Probleme“ mit der FSSPX,
  3. Anglikanisches Ordinariat für Australien,
  4. Endlich: Fr. John Hunwicke auf dem Weg zur Weihe.

Hier zu Einzelheiten und Links

Herzlichen Glückwunsch, Heiliger Vater!


Mit der Annahme der Wahl begann am 19. April 2005 die Amtszeit von Papst Benedikt XVI. als 264. Nachfolger Petri, Bischof von Rom und Vicarius Iesu Christi. Möge der Herr ihm Kraft und Gesundheit für weitere Jahre erfolgreicher Arbeit in seinem Weinberg geben.

Christ ist erstanden!

Nach der todesstunde feier
Schlagt des frohen tages leier,
Ungesäuert esst das brot:
Da des todes fürst vernichtet,
Ist der opfer brauch gerichtet,
Christus sich zum opfer bot.

Den vollständigen Text der anonymen Ostersequenz „Christi morte celebrata“ aus dem 12. oder frühen 13. Jahrhundert und die Übersetzung von Friedrich Wolters bietet das Hymnarium.

Zusätzliche Informationen