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Ritus und Rechtgläubigkeit

Michael Shaw, Vorsitzender der englischen Latin Mass Society, beschäftigte sich gestern auf seinem Blog nicht zum ersten und sicher auch nicht zum Letzten Mal mit der Frage: Kann die Zelebration der alten Liturgie dazu beitragen, die Treue zur überlieferten Lehre zu bewahren? Dabei setzt er sich insbesondere mit dem Einwand auseinander, schließlich seien es doch ausschließlich in der alten Liturgie erzogene Bischöfe und Theologen gewesen, die auf dem 2. Vatikanum die Bollwerke gegen den Modernismus geschleift und anschließend die Bugnini-Reformen umgesetzte hätten. Soll heißen: Soweit sei es mit der Immunisierungskraft der überlieferten Liturgie wohl nicht her.

Als Gegenargument verweist Shaw darauf, daß der Lehrbetrieb an den theologischen Fakultären und auch die Selektionsmechanismen für Bischofsernennungen schon seit Jahrzehnten von „in den Untergegrund gegangenen“ Modernisten beherrscht oder zumindest beeinflusst worden sei - von daher habe der Glaubenszerfall gerade in den führenden Kreisen von Episkopat und Wissenschaft viel früher eingesetzt und sich dann nach der Beseitigung der Sperren gegen den Modernismus mit der Schnelligkeit eines Buschfeuers ausbreiten können.

Da ist, insbesondere was die Universitätstheologie betrifft, sicher etwas dran. Problematischer wird das Argument, wenn man es auch auf die große Mehrheit der Bischöfe anwendet, der man für die damalige Zeit kaum unterstellen kann, sie hätten sich bewußt an der Öffnung zum Modernismus und der Untergrabung der Rechtgläubigkeit beteiligt.

Hier muß man den Blick wohl auch auf ein zweites eher paradoxes Element im Zusammenspiel von Modernimus und Orthodoxie lenken. Gerade eine - in aller Vorsicht gesagte - vormoderne Form von Verwurzelung in der Rechtgläubigkeit konnte bei vielen Priestern und Bischöfen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu führen, die Stärke und die Tiefe des modernistischen Angriffs auf die Grundlagen der christlichen Lehre zu übersehen oder nicht ernst genug zu nehmen. Vieles wurde für selbstverständlich oder zutiefst in der menschlichen Natur verwurzelt angesehen, was in Wirklichkeit für die Moderne überhaupt nicht selbstverständlich ist. Als dann in fehlegeleiteten „Verheutigungs“-Versuchen Stützen und Formen, die entbehrlich geworden zu sein schienen, abgeräumt wurden, hatte der auf die Inhalte zielende Geist der Moderne freie Bahn.

Deshalb reicht es in der Tat nicht, alte Formen widerherstellen zu wollen. Der Geist der Verheutigung als solcher muß überall da, wo er sich als Geist der Gottlosigkeit erweist, beim Namen genannt und zurückgewiesen werden. 

„Lebenswirklichkeit“ in Aktion

Zwei Wochen vor der römischen Familiensynode schießt die Webseite mit dem unzutreffenden Namen katholisch.de aus allen Rohren (ein friedlicherer und dennoch passender Vergleich ist uns leider nicht eingefallen) auf die Restbestände katholischer Lehre und Disziplin, von denen sie sich bei ihrer Propaganda für den Weg zur deutschkatholischen Kirche noch gehemmt sieht. Unter dem schönen Titel „Sehe ich aus wie Maria?“ darf da eine Theologiestudentin langatmig ausbreiten, wie sehr sie sich als aufstiegsorientierte Frau mit Familienwunsch von der Kirche alleingelassen fühlt, daß sie sich darüber ärgert, „wenn manche Christen unreflektiert gegen die ,Gender-Ideologie' pöbeln“ und daß sie sich im Apostolischen Schreiben Johannes Pauls II. Mulieris Dignitatem von 1988 nicht wiederfindet. Viel zu wenig Lebenswirklichkeit von heute. Und viel zu wenig Rücksicht auf ihre Befindlichkeiten.

Geschenkt. Ab nächstes Semester studiert die Frau in Rom - sie wird ihren Weg zux Professorx für Thexlogie schon machen.

Wirklich ärgerlich ist demgegenüber, wie S.E. Kardinal Lehmann, den die Redaktion zum Interview gebeten hat (oder er sie, man weiß nicht so genau), wie also der Kardinal von der ,Erfolgsgeschichte' fabuliert, die die Kirche seit dem historischen Ereignis „des Konzils“ (es kann nur Eines geben) durchlaufen habe, und in der die Kirche „über sich hinausgegangen“ sei. Dabei versäumt es Seine Eminenz nicht, auch wieder die beiden Punkte herauszustellen, in denen sich die Kirche „durch das Konzil“ für den einfachen Kirchenbesucher am meisten verändert habe:

Da fallen zwei Dinge sofort ins Auge: zuerst die Hinwendung zum Volk. Als junger Priester - ich wurde ja während des Konzils geweiht - habe ich noch die Messe gegen die Wand gefeiert, also mit dem Rücken zu den Kirchenbesuchern. Und dann die Feier des Gottesdienstes in der Muttersprache, nicht mehr auf Latein. Das sind schon große Türen, die aufgemacht wurden, aber nicht die einzigen.“

Natürlich weiß Eminentissimus, daß im Konzilsdokument zur Erneuerung der Liturgie nicht ein einziges Wort zur Richtung der Zelebration steht, und daß die Mehheit der Konzilsväter angesichts der Tatsache, daß alle Messen des Konzils „gegen die Wand“ gefeiert wurden, davon ausgingen, das werde auch künftig so sein: Gemeinsam als pilgerndes Gottesvolk auf dem Weg zum Herrn.

Und sicher weiß er auch, daß in der anderen Frage die Liturgiekonstitution tatsächlich etwas gesagt hat, nämlich das Gegenteil. Abschnitt 36:

  •  § 1. Der Gebrauch der lateinischen Sprache soll in den lateinischen Riten erhalten bleiben, soweit nicht Sonderrecht entgegensteht.
  • § 2. Da bei der Messe, bei der Sakramentenspendung und in den anderen Bereichen der Liturgie nicht selten der Gebrauch der Muttersprache für das Volk sehr nützlich sein kann, soll es gestattet sein, ihr einen weiteren Raum zuzubilligen, vor allem in den Lesungen und Hinweisen und in einigen Orationen und Gesängen ...

Wir können und wollen dem Kardinal nicht unterstellen, daß er bewußt lügt - obwohl das in Kreisen deutschkatholischer Kardinäle neuerdings in Mode zu kommen scheint. Halten wir ihm also zugute, daß er so sehr von der Propaganda betäubt ist, die sein Apparat seit Jahrzehnten verbreitet, daß er einfach nicht mehr weiß, was Sache ist.

Oder jedwede „Lebenswirklichkeit“ für gottgegeben ansieht.

Ökumenische Öffnung I

Die sog. Katholische Nachrichtenagentur KNA verbreitete dieser Tage eine Meldung, daß die Piusbruderschaft „in Zusammenarbeit mit der ‚Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche' SELK“ Exerzitien in einem Haus der SELK veranstalte. Mehr Substanz als die Tatsache, daß die Veranstaltung in einem Haus der SELK stattfindet, hatte diese Blüte investigativen Journalismus nicht – aber es reichte der Agentur, die jeweils eine Seite wegen unterstellter Zusammenarbeit mit der anderen zu denunzieren und der Piusbruderschaft im gleichen Atemzug vorzuwerfen, sie lehne die als Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils erfolgte Ökumenische Öffnung ab.

Nun sind sowohl die SELK als auch die „Ökumenische Öffnung“ jeweils für sich ein weites Feld. Die Gemeinden der SELK sind generell ihren jeweiligen „reformierten“ oder „lutheranischen“ Traditionen mehr verbunden als dem „glaubt, was Euch gefällt“ der EKD. Wenn man genau hinschaut, kann man tatsächlich zwei (mehr oder weniger) Ökumenische Bewegungen in der europäischen Christenheit erkennen. Das eine ist der gewaltige Zug zur Käßmann/Lehmann-Union, dem sich nicht nur die Piusbruderschaft nach Kräften entgegenstemmt. Das andere ist eine Wiederbesinnung auf frühere Gemeinsamkeiten zwischen Gemeinschaften aus der Reform und Katholiken, die sich gegen den trügerisch als Ökumenismus ausgegebenen Säkularisierungskurs zur Wehr setzen und dabei auch zu unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit über konfessionelle Grenzlinien finden.

Diese Gemeinsamkeit kann so weit gehen, daß Gruppen von „Reformierten“ in die Einheit mit Rom zurückkehrt, ohne ihre besonderen Traditionen und echten historischen Errungenschaften aufgeben zu müssen – so geschehen bei den Anglikanern, denen Papst Benedict unter AnglicanorumCoetibus einen akzeptablen Weg aufgezeigt hat. Unter erheblichem Widerstand der großen Teile des Episkopats, das ‚Ökumene' sagt, wo es ‚Selbstsäkularisierung' meint.

Wer ein wenig in die Geschichte des deutschen Protestantismus zurückschaut, kann auch dort einen großen Fundus an Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben vorfinden. Besonders für die Zeit vor den ersten „Frauenordinationen“ in den 40er Jahren waren die Gemeinsamkeiten vor allem in der Glaubenspraxis so stark, daß man sich heute verwundert fragen muß, warum in dieser Zeit die gegenseitigen Vorbehalte und Vorurteile gerade bei der Masse der Gläubigen so stark waren, wie sie im historischen Rückblick tatsächlich festgestellt werden müssen. Seitdem ist die Entwicklung von einer paradoxen Gegenläufigkeit geprägt: Während offizielle Verlautbarungen nicht nur in Deutschland die Ökumene hoch preisen und die Bedeutung dessen, „was uns noch trennt“ herunterspielen oder praktisch ganz leugnen, haben sich Lehre, Kirchendisziplin und Glaubenspraxis immer weiter auseinanderentwickelt. Auch die von Lehmann, Kasper und anderen seit vielen Jahren betriebene Aufholjagd konnte nicht verhindern, daß der Abstand immer noch zunimmt.

Daß die Entchristlichung des Protestantismus nicht von allen Gemeinden und Gemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind, mitgetragen wird, ist unverkennbar. Daß daraus insbesondere zur Bewältigung des Alltags immer wieder die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Katholiken entsteht, die sich in ihrem Bereich dem Säkularisierungstrend entgegenstemmen, ist erfreulich. Verfechter eines Begriffs von Ökumene, die darin ein Mittel sehen, die Beteiligten zu diskreditieren, sprechen sich selbst das Urteil.


Unser Bild zeigt das Titelblatt des populären Andachtsbuchs von Benjamin Schmolck (erschienen 1720) mit seinen Buß-, Beicht- und Kommunionandachten zur Vorbereitung auf den Empfang des Abendmahls. Ein katholischer Priester, der das darin enthaltene Material zur Grundlage seiner Sonntagspredigt machen wollte, sähe sich zweifellos Anschuldigungen aus seinem Ordinariat ausgesetzt, Gedankengut der Piusbruderschaft zu verbreiten.

Anmerkung neben der Sache und trotzdem dazugehörig: Wikipedia weiß zum schlesischen Pastor, Dichter deutscher Sprache und Untertanen der österreichischen Krone Benjamin Schmolck mitzuteilen, der sei 1672 in Chrostnik, Polen geboren und 1737 im Polnischen Swidnica gestorben. Das sind dann die Heroen der aufgeklärten Wissenschaft, die Immanuel Kant für einen Russischen Philosophen halten.

Treu bleiben!

Mit zwei ganz einfachen Worten hat Cardinal Burke kürzlich auf einer Tagung in St. Louis  auf die Frage beunruhigter Gläubiger geantwortet, was sie denn tun sollten, wenn die kommende Bischofssynode „einen merkwürdigen Kurs“ einschlage. „Stay faithfull“ empfahl ihnen der Kardinal, „bleibt treu im Glauben". Das ist keine billige Phrase. Was der Glaube der Kirche ist, was weder von einem Konzil noch von einem Papst geändert werden kann, ist im Katechismus der Kirche eindeutig beschrieben. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man die Canones oder den Katechismus des Konzils von Trient heranzieht oder den KKK, der 1992 von Papst Johannes Paul II. promulgiert wurde. Wer dem treu bleibt, kann nicht in die Irre gehen.

Daran ändern auch merkwürdige Entscheidungen zum Kirchenrecht nichts, wie sie jetzt wenige Wochen vor der „Familiensynode" getroffen und verkündet worden sind. Natürlich kann man sich die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, Entscheidungen zum Familienrecht vor der zu ihrer Beratung einberufenen Synode im Geheimen und ohne jede Beteiligung der zuständigen Gremien zu fällen. Und natürlich werden diese Zweifel nicht kleiner, wenn der Vorsitzende der vom Papst mit diesen Änderungen betrauten Sonderkommission, Msgr Pio Vito Pinto, im Osservatore Romano verlauten lässt, diese Entscheidungen seien von den Bischöfen in demütigem Gehorsam gegenüber dem hl. Geist anzunehmen, der durch Franziskus spreche.

Das sind starke Worte, doch für die unter Beistand des hl. Geistes gewährte Irrtumsfreiheit päpstlicher Lehrentscheidungen gelten strenge Voraussetzungen sowohl formaler als auch inhaltlicher Art. Daran ändert auch ein überaus selbstbewusster Monsignore im Osservatore Romano nichts. Der Papst ist Diener, nicht Herr der Lehre – ändern kann er sie nicht.

Die in den letzten Wochen und Monaten stärker werdenden Zweifeln an der Legitimität des in Rom eingezogenen Aktionismus können wir getrost denen anvertrauen, die nicht nur durch Amt, sondern auch ihren in der Tradition verwurzelten Glauben dazu befähigt und aufgerufen sind. Für uns „einfache Gläubige“ reicht es, fest bei dem zu bleiben, was immer Geltung hatte.

Niemand zwingt die verheiratete Frau, die vor den Trümmern einer gescheiterten Ehe steht, die aus Rom gereichte vermeintlich hilfreiche Hand zu ergreifen und um die Erklärung der Nichtigkeit einer Ehe nachzusuchen, von deren Gültigkeit und Würde sie im tiefsten Innern überzeugt ist. Niemand zwingt den Mann, der nach einer aus menschlichen Gründen allemal nachvollziehbaren staatlicher Scheidung und „Wiederverheiratung“ doch weiter mit und in der Kirche leben will, auch mit zum Kommunionempfang zu gehen, weil das doch alle so tun. Und (noch zumindest) zwingt niemand katholische Seelsorger dazu, Gläubige zur Verbiegung ihres Gewissens zu drängen, statt ihnen an Hand des Katechismus immer wieder darzulegen, was Lehre der Kirche war und ist. Natürlich wird das nicht leichter, wenn „pastorale“ Nebelwerfer immer öfter die Sicht auf die Wahrheit des Glaubens behindern. Aber Kardinal Burke hat mit seinem knappen „treu bleiben“ gezeigt, worauf es ankommt.


Wenige Stunden nach Fertigstellung und Hochladen dieses Textes erfuhren wir von dem Artikel eines Theologiestudenten auf der Website der katholischen Kirche in Deutschland. Darin erklärt der Autor mit der ganzen Autorität seines Amtes (und der von den Bischöfen eingesetzten Redaktion) den Katechimus, den er irrtümlich aus dem Jahr 1997 stammen lässt, für in Blick auf die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung veraltet und nicht mehr anwendbar - zumindest soweit das Fragen der Homosexualität und der „Homoehe“ betrifft.

Es ist völlig unsinnig, sich mit einer solchen Position inhaltlich auseinanderzusetzen oder Redakteure bzw. Bischöfe dafür zu kritisieren, sie in dieser Form und auf dieser Plattform darstellen zu lassen. Wer sich in dieser Weise von einem Grundlagendokument unseres Glaubens und unserer Kirche abwendet, hat Katholiken nichts zu sagen. Und welche Instanzen das aktiv oder durch Schweigen fördern, ist absolut unerheblich. Wenn Kardinal Müller als Präfekt der Glaubenskongregation kürzlich in ernsten Worten vor der Gefahr eines möglicherweise schon bald bevorstehenden Schismas gewarnt hat, wusste er genau, wovon er sprach.

Nachrichten aus Häretien

Im Nachtrag zu 50 Jahre Enzyklika Mysterium Fidei sollen hier heute die Messerklärung der kirchensite des Bistums Münster und ein entsprechender Abschnitt aus dem Lehrschreiben von Papst Paul VI. einander gegenübergestellt werden. Das münsteraner Lehram verkündet die fortgeschrittenen Ergebnisse zeitgemäßer ,Theologie für Alle' unter der Überschrift: „Die wichtigste Versammlung des Volkes Gottes: Eucharistie - Messe“ folgendermaßen:

Jesus hat vor seinem Leiden und Sterben mit seinen Jüngern ein letztes Mahl gehalten. Er hat dabei Brot und Wein genommen und es seinen Jüngern gereicht mit den Worten: „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut." Dann hat er hinzugefügt: „Tut dies zu meinem Gedächtnis."

Die hohe Bedeutung dieses Vorgangs wird dadurch hervorgehoben, dass im Neuen Testament vier Mal darüber berichtet wird: in drei der vier Evangelien und im Ersten Brief an die Korinther (1 Kor 11,23-25). Wenn die Kirche Eucharistie feiert, hält sie nicht nur ein Gedächtnismahl, sondern Christus bleibt in ihr handelnd gegenwärtig.

Das von der Kirche unter Danksagung (griech. Eucharistia) zum Gedächtnis des Herrn begangene Mahl ist die wichtigste Versammlung des Volkes Gottes. Wer ohne hinreichenden Grund der sonntäglichen Eucharistiefeier fernbleibt, verfehlt sich nach der Überzeugung der Kirche ernsthaft vor Gott und der Gemeinde. Deshalb schärft die Kirche seit alter Zeit den Gläubigen ein, am Sonntag die Eucharistie mitzufeiern (Sonntagspflicht).

Die Bedeutung der Eucharistiefeier ist immer mit einem Wortgottesdienst verbunden. Wenn Katholiken dabei das Abendmahl empfangen, sagen sie: „Ich gehe zur Kommunion." Der am meisten verbreitete Name für die Eucharistie ist die Bezeichnung Messe oder heilige Messe (lat. Missa = Sendung).

Als Sakrament ist die Eucharistie nach Taufe und Firmung der dritte und letzte Schritt der Eingliederung (Initiation) in Christus und seine Kirche. Nur wer die drei Sakramente der Eingliederung empfangen hat, ist „Vollbürger" im Reich Gottes. Die erste Eucharistiefeier findet in der Regel mit neun bis zehn Jahren als Erstkommunion statt.

Der Papst stellte demgegenüber vor 50 Jahren in Zusammenfassung der seit unvordenklichen Zeiten geltenden Lehre der Kirche fest:

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