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Kompliment für „Maria 1.0“

Bild: http://kirchenrundgang.antonprock.at/schlange.htmMit einem offenen Brief hat sich Dorothea Schmidt von „Maria 1.0“ gegen die Anmaßung der progressistischen Kräfte beim Synodalen Weg gewandt, die Dokumente der Versammlung auf „genderegerechte“ Sprache zu trimmen. In ihrem Schreiben, das die Tagespost unter heutigem Datum veröffentlicht, schreibt sie u.A., diese Sprech- und Schreibweise sei keine respektvolle Ausdrucksweise, sondern „ein Kniefall vor einer machtförmigen Ideologie und die de-facto Anerkennung ihrer totalitären Ansprüche“. Dabei handele es sich um eine „willkürliche Veränderung“ der deutschen Sprache durch „unterschiedlichste Sonderzeichen, Weglassungen, Anfügungen und grammatikalische Totalausfälle“, die keiner inneren Logik folgten, „sondern nur der sich täglich ändernden Willkür von Aktivisten entspringt“.

Darüber hinaus schreibt sie, es sei „elitär, undemokratisch und übergriffig“, wenn sich „eine selbsternannte Avantgarde-Partei innerhalb der Gemeinschaft aller Katholiken“ das Mandat anmaße, im Namen einer selbst definierten „Geschlechtergerechtigkeit“ Volkserziehung zu betreiben und dafür sogar die Sprache zu waschen. Denn „Die gewachsene Muttersprache eines ganzen Kulturraumes gehört Ihnen nicht!“ Zusätzlich verweist Schmidt auf die Meinungsumfragen mehrerer unterschiedlicher Auftraggeber, die belegen, dass der Großteil der Bevölkerung Gendersprache ablehne. „Mir ist nicht bekannt, dass eine Umfrage unter Katholiken existiert, oder durch die Bischofskonferenz oder das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken in Auftrag gegeben worden wäre, die ein überraschendes und dringendes Begehren dokumentiert, ,Gender-Sprache‘ im katholischen Kontext zu verwenden – im Gegenteil, Sie würden für Ihre unerwünschte Volksbelehrung eine schallende demographische Ohrfeige bekommen.“

Nun ja - diese Ohfeige hat sie den Vertreterinnen und Vertretern der menschenfeindlichen Genderei mit ihrem mutigen Auftritt jetzt stellvertretend erteilt. Die Genderista und Wokiban müssen sich nun dazu verhalten - also klar bekennen, daß Argumente sie nicht interessieren, oder zugeben, daß sie nur auf die Macht von wie auch immer zusammenmanipulierten Gremienmehrheiten bauen - so wie einst die Bolschewiki in ihrer Räterepublik. Wünschenswert wäre, wenn öfter die wenigen noch übriggebliebenen katholischen Vertreter in pseudo-katholischen Gremien den Mut fänden, den Verderbern von Glauben und Sitte, Sprache und Kultur so offensiv entgegen zu treten.

Noch eine Stimme der Vernunft...

...findet ungewohnten Platz auf katholisch.de: Der Politologe Mariano Barbato warnt vor zerstörerischen Kraft der Übertragung demokratististischer Strukturen auf die Kirche und dem dazu konzipierten Plan einer freiwilligen Selbstbindung von Klerikern an Gremienentschidungen.

Einfacher Priester am Papstaltalter?

Bild: Wikimedia, Matthias Kabel, CC BY-SA 3.0Seit längerem meidet Papst Franziskus die Zelebration am seit Jahrhunderten den Päpsten vorbehaltenen zentralen Altar der Peterskirche über der confessio mit dem Petrusgrab – oft einfach als „der Papstaltar“ bezeichnet. Für bestimmte feierliche Anlässe, bei denen er eigentlich selbst hätte zelebrieren sollen oder können, hat Franziskus in den vergangenen Monaten mehrfach Kardinäle dazu beauftragt, an diesem Altar quasi in seiner Vertretung zu zelebrieren – das mag mit Hinsicht auf seinen angeschlagenen Gesundheitszustand durchaus angehen.

Am 2. Oktober soll dort nun „ein einfacher Priester“, wie es heißt, dort zelebrieren: Hw. Fabio Rosini, ein ehemaliger Musiker, heute beliebter Jugendprediger und Berufungsdirektor der römischen Diözese, der dem neokatechumenalen Weg angehört. Alle Priester, die das wünschen, sind zur Konzelebration eingeladen. Diese Zelebration des einfachen Priesters am Papstaltar, die sich übrigens auf das Motu Proprio Peculiare Ius Pauls VI. von 1966 stützen kann, seitdem aber so gut wie nie vorkam, hat bei vielen der Tradition zugeneigten Katholiken Irritationen ausgelöst und Kritik hervorgerufen – auf katholisches.info ist sogar von einer „Trivialisierung des Confessio-Altars, (die) als schwerwiegende Entsakralisierung kritisiert wird“ die Rede.

Dem ist zu widersprechen, zumindest teilweise. Vor dem Altar und beim Messopfer gibt es keine „einfachen Priester“. Jeder Zelebrant steht dort „in persona Christi“, und die Farbe des Scheitelkäppchens – deren Bedeutung Franziskus selbst vermutlich stark überschätzt – tut hier nicht das geringste zur Sache. „Einfache Priester“ gibt es nicht, von daher kann von „Entsakralisierung“ keine Rede sein. Der Vorwurf der Trivialisierung ist weniger entschieden von der Hand zu weisen – ein Priester, der sich zum „oder ein anderes geeignetes Lied“ an der Stelle des Gloria mit einem flotten Riff auf der Gitarre selbst begleiten wollte – was wir bei einem beliebten Jugendprediger nicht ausschließen können – würde sich zweifellos einer Trivialisierung schuldig machen, aber freilich nicht des Altars, sondern des dort zu vergegenwärtigen Erlösungsopfers Christi. Und das gälte wiederum für jeden Altar.

Also alles in Ordnung? Nicht im Geringsten. Das veabsichtigte Verfahren fügt sich nahtlos ein in die unaufhörliche Reihe von Gesten und Signalen, mit denen Franziskus die Aura des Sakralen im Gottesdienst der Kirche (und um das Amt des Nachfolgers Petri) abbaut oder sogar ins Lächerliche zieht. Originell ist der Argentinier damit nicht nur in rechtlicher Hinsicht keinesfallst: Die Geschichte der Liturgiereform und die Formen des Novus Ordo in Missale und Praxis enthalten zahllose derartige Signale. Der Sache selbst – im konkreten Fall dem Altar über der Confessio oder dem Wert der hl. Messe – können sie nicht wirklich etwas anhaben. Aber sie beeinträchtigen schwer die Fähigkeit der Menschen, die Sache und deren Wert wahrzunehmen – alles zerfließt in einem grauen Nebel der Gleichgültigkeit. Geschädigt und verhöhnt werden dadurch die Gläubigen, aber auch die Priester selbst, denen es erschwert wird, das übersinnliche Wesen von Zeremonien und Orten mit ihren bescheidenen menschlichen Sinnen zu begreifen.

Interrituelle Konzelebration in Presov

Bild: Screenshot aus dem verlinkten VideoWährend seiner Reise in die Slowakei zu Anfang der Woche amtierte Papst Franziskus am Dienstag in Presov als „Vorsteher“ bei einem feierlichen Hochamt in der Liturgie des hl. Chrysostomus nach dem byzantinischen Ritus. Auf die Anführungszeichen bei „Vorsteher“ wird noch zurückzukommen sein. An der Feier auf einer Sportanlage nahmen über 30 000 Angehörige der in Gemeinschaft mit dem römischen Stuhl stehenden griechisch-katholischen Kirche teil, die in der Slowakei etwa 200 000 Mitglieder hat – gegenüber an die 3,5 Millionen römische Katholiken. Eine immerhin über anderthalbstündige Videaufzeichnung der Zeremonien ist auf Youtube abrufbar. Ein größtenteils allerdings nur in Italienisch abgefasstes Missalette für die Messfeiern in Budapest (Novus Ordo) und in Presov (byzantinisch) steht bei Vatican News als PDF zum Download.

Eine Besonderheit an dieser Messfeier – zumindest für Westler mit liturgischen Interessen – liegt darin, daß die Liturgie auf einer für solche Großveranstaltung üblichen Freiluftbühne stattfand und daher ohne die in fast allen Kirchen der Byzantiner obligatorische Ikonostase auskommen mußte: Man konnte also auch einen Blick auf die Riten werfen, die sonst hinter den goldenen Toren verborgen sind – soweit die wenig liturgisch engagierte Bildregie und die Kürzungsschnitte das erlauben. Der Verzicht auf die Ikonostase war übrigens nicht vollständig: Die an den entsprechenden Stellen hoch über den Köpfen der Zelebranten aufgehängten Ikonen des Erlösers und der Gottesmutter und eine gewaltige Kreuzesdarstellung in der Mitte markierten die zentralen ikonographischen Elemente der Bilderwand bzw. Ihre Tore und gaben der Zeremonie zumindest eine Andeutung ihrer räumlichen Struktur.

Der Einzug der Zelebranten bot einen eindrucksvollen optischen Kontrast zwischen den mitzelebrierenden „römischen“ Bischöfen und den traditionell farbenfreudig gehaltenen Gewändern des „griechischen“ Klerus, der übrigens – relativ zur bescheidenen Größe seine Kirche – eine beeindruckende Zahl von Bischöfen und Kronenmitra tragenden Prälaten aufzubieten hatte. Nach dem Einzug nahmen Franziskus und seine Assistenten dann Platz auf einem hinter dem Altar erhöht aufgestellten Thron, während sich um den großen quadratischen Altar dann das heilige Schauspiel der göttlichen Liturgie entfaltete. Zelebrationsrichtung war der liturgische Osten, die Zelebranten standen also, wenn sie am Altar amtierten, „mit dem Rücken zum Volk“ aber Angesicht zu Angesicht nicht nur mit der Kreuzesdarstellung, sondern auch mit dem darunter platzierten Bischof von Rom.

Und hier ist auf die in der Einleitung platzierten Anführungszeichen um den „Vorstand“ bei der Liturgie zurückzukommen.<permalink>

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Franziskus wütet

Bild: Gefunden in http://www.scarrablog.com.au/2018/06/04/pope-francis-the-inevitable/So kennen und lieben wir unseren Papst Franziskus: „Sie müssen das zweite Vatikanum annehmen, und damit basta.“ Das war die kurze und knackige Antwort von Franziskus, als er von südfranzösischen Bischöfen beim Ad-limina Besuch auf das „Traditionalistenproblem“ und sein Motu Proprio „Traditionis Custodes“ angesprochen wurde. Nun zerbrechen sich Theologen uns Historiker seit 60 Jahren den Kopf darüber, was die vielfach unklar und teilweise widersprüchlich formulierten Dokumente dieses 21. Ökumenischen Konzils zu bestimmten Fragen sagen oder nicht sagen wollen – schließlich wollen sie wissen, was sie oder wir als „Lehre des Konzils“ annehmen sollen. Die Frage ist also dringlich – aber anerkannte und verbindliche Antworten darauf gibt es bisher bestenfalls in Ansätzen. Seit dem Abschluß der großen Kirchenversammlung in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts – genauer genommen schon seit seinen ersten Sitzungen, die zur Verabschiedung der Liturgiekonstitution führten – ringen zwei Linien darum, die rechte Auslegung der „Lehre des Konzils“ zu geben.

Die eine wurde von Papst Benedikt als die „Hermeneutik von Reform und Kontinuität“ bezeichnet, diese ist nicht nur seiner Ansicht nach die einzig richtige und sie entspricht zweifellos auch der Vorstellung, mit der die übergroße Mehrheit der Konzilsväter den Dokumenten zustimmte – Erzbischof Lefebvre eingeschlossen. Die andere Linie beruht nach Benedikt auf einer Hermeneutik des Bruches – Kontinuität und Tradition bedeuten ihr wenig, „Verheutigung“ ist ihr ebenso umgreifendes wie inhaltlich undefiniertes Oberziel. Auf dem Konzil selbst wurde diese Linie – wenn auch eher in verschleierter Form – hauptsächlich von der kleinen, aber aktiven Minderheit der „Rheinischen Koalition“ vertreten; sie fand begeisterte Resonanz bei den Medien und wurde daher von Benedikt XVI. auch als „Konzil der Medien“ im Gegensatz zum „Konzil der Väter“ angesprochen. Durch die Unterstützung der Medien von außen und der von Papst Pius X. in den Untergrund getriebenen Modernisten innerhalb der Kirche errang diese Linie als „Geist des Konzils“ sehr bald die Deutungshoheit über die Konzilsdokumente. Sie sollten eben nicht nach ihrem Wortlaut gelesen und verstanden werden, sondern nach ihrem Geist – und den hatte Karl Rahner, entschlossen von der Verheutigung in die Zukunft ausschreitend, als den „Anfang eines Anfangs“ beschrieben.

Giuseppe Alberigo und seiner „Schule von Bologna“, in deren Händen die Herausgabe der Konzilstexte lag, spielten eine wesentliche Rolle dabei, diesen Denkansatz in der mitteleuropäischen (Hoch)schulheologie eine monopolartige Stellung zu verschaffen. Fachkollegen wie Joseph Ratzinger, die sich den neuen Dogmen von der Dogmenlosigkeit nicht unterwarfen, wurden erfolgreich marginalisiert. Die Mehrzahl der seit den 70er Jahren ausgebildeten Priester und Bischöfe haben sich dieser Denkrichtung angeschlossen. Sie haben viele Erfolge dabei gehabt, ihre dem säkularen Bewußtsein wohlgefälligen Vorstellungen innerhalb und außerhalb der Kirche zu verbreiten. Die zweite Hälfte des Pontifikats von Johannes Paul II mit Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation konnte zwar einige besonders krasse Erscheinungen des dominierenden Modernismus in Lehre und Liturgie zurückdrängen, war aber nicht in der Lage, der Tradition wieder die ihr in der Kirche Christi gebührende Stellung zurückzugeben.

Die Wahl Joseph Ratzingers zum Papst 2005 war ein harter Schlag für die Propagisten des Konzilsgeistes, sie hat ihr Narrativ schwer beschädigt, daß es nur eine Lesart „Des Konzils“ von 1965 gebe und daß sie die autorisierten und bevollmächtigten Verkünder dieser Lesart wären.

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Was sagt Karl Rahner zu Traditionis Custodes?

Bild: aus dem zitierten Artikel von LifeSite NewsDas Problem des Gehorsams - ergänzt mit Wortmeldungen von Peter Kwasniewski, Dom Alcuin Reid und Bischof Athanasius Schneider.

Der Erlass des Papstes zum perspektivischen Totalverbot der überlieferten Liturgie stellt schärfer, als wir das bisher erlebt haben, die Frage nach den Grenzen des vom Papst einforderbaren und ihm gebührenden Gehorsam. Unsere progressiven Stiefbrüder im Glauben haben da schon mehr Erfahrung – spätestens seit Veterum Sapientia von 1962, Humanae Vitae von 1968, Evangelium Vitae von 1995, Redemptionis Sacramentum von 2004 und natürlich auch Summorum Pontificum von 2007 haben sie unter dem Schutz der zu ihrer Fraktion gehörenden Bischöfe alles ignoriert oder in sein Gegenteil pervertiert, was nicht in ihren Kurs passte. Dabei haben sie sich auch nicht daran gestört, daß die genannten Dokumente samt und sonders so, wie es dem Papstamt entspricht, nicht etwa Neuigkeiten verordneten, sondern Wahrheiten und Gewissheiten einschärften, die die Kirche seit unvordenklichen Zeiten vertritt. Sie fahren auf Bruch.

Mid Traditionis Custodes sieht das plötzlich anders aus: Das Dokument ist – zumindest für die Neuzeit – im Tonfall von einzigartiger Härte, ja Brutalität, und es versucht, ein Diktat durchzusetzen, mit dem ein Kernelement des Lebens der Kirche, ihre lex orandi von mindestens 1500 Jahren, erst in eine extreme Randposition und dann vollends nach draußen in die Illegalität gedrängt werden soll. Und diejenigen, die an der Tradition hängen, sollen ihm folgen: Geht doch rüber, hier seid ihr nicht willkommen. Und was machen die braven Tradis? Sie zerquälen sich Kopf und Gewissen, ob sie nicht doch verpflichtet sind, dem Papst beim Sprung in den Abgrund zu folgen, oder ob es da nicht vielleicht ein kleines Schlupfloch gäbe, dem tödlichen Gebot zu entrinnen, ohne die ewige Seligkeit (Zwischenruf aus dem progressiven Off: Was ist denn das schon wieder für ein vorkonziliarer Mythos?) zu riskieren.

Die damit aufgeworfenen Fragen werden uns auf Jahre hinaus beschäftigen. Sie können fürs erste nur auf der Ebene persönlicher Gewissensentscheidung handlungsleitend beantwortet werden. Außerdem ist zu unterscheiden zwischen Entscheidungen einzelner Personen und solchen, die Gemeinschaften und Institutionen betreffen – bei letzteren ist es denkbar, daß aus Gründen der Verantwortung für eine größere Gruppe nach kluger Abwägung aller Gegebenheiten und Konsequenzen Entscheidungen getroffen werden, die als Handlungsanweisung für das Gewissen von Einzelnen weniger geeignet sind. Hier öffnet sich ein Spannungsfeld mit zahlreichen Konfliktmöglichkeiten, die nur mit großer Klugheit auf allen Seiten zu bewältigen sein werden.

Der Kern des Problems: Im konservativen Sektor sind vielfach Gehorsamsvorstellungen verbreitet, die sich letztlich an dem von vielen Jesuiten nie überwundenen Prinzip des „Kadavergehorsams“ orientieren.

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  • Stationskirchen

    Die römischen Stationskirchen

    Kupferstich von Giusepppe Lauro aus dem Jahr 1599

    In der Fastenzeit 2013 haben wir zu jedem Tag die entsprechende Stationskirche kurz vorgestellt. Damit sind zwar alle gegenwärtigen Stationskirchen erfasst, aber nicht alle Tage mit einer Statio, von denen es auch etliche außerhalb der Fastenzeit gibt.

    Bei der Vorstellung der Stationskirchen orientierten wir uns im wesentlichen an „Die Stationskirchen des Missale Romanum“ von Johann Peter Kirch, Freiburg 1926. Zu Ergänzungen haben wir Hartmann Grisar „Das Missale im Licht römischer Stadtgeschichte“, Freiburg 1925, und Anton de Waals „Roma Sacra - Die ewige Stadt“ von 1905 in der Überarbeitung Johann Peter Kirchs von 1925 (Regensburg 1933) herangezogen. Daneben haben wir auch auf Informationen aus Internetquellen zurückgegriffen. Die Illustrationen stammen, soweit nicht anders angegeben, von eigenen Aufnahmen.

    Wie der gegenwertige Nachfolger de Waals und Kirchs als Direktor des römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, Prof. Msgr. Stefan Heid, uns mitteilte ist diese älter Literatur insbesondere in Sachen der Datierungen vielfach überholt. Nach seinen Untersuchungen geht die Institution der Stationes nicht wesentlich vor die Zeit Gregors d. Großen zurück. Was natürlich nicht bedeutet, daß die Stationskirchen bzw. deren Vorgängerbauten nicht wesentlich älter sein können.

Zusätzliche Informationen