Bereichsnavigation Themen:

Wie der Bär in das Wappen von Josef Ratzinger und Josef Ratzinger nach Rom kam

Am morgigen Montag feiert Papst Benedikt seinen 85. Geburtstag. Noch gibt es keine Biographie, die sein Wirken als Nachfolger Petri mit einschließt - aber in seiner Autobiographie „Aus meinem Leben“, die nur die Jahre bis zu seiner Ernennung zum Erzbischof von München 1977 behandelt, hat er selbst eigentlich schon das wichtigste gesagt. In dem letzten Kapitel des erst 1997 geschriebenen Buches beschreibt er in der Rückschau aus Rom die Überlegungen, die ihn 1977 zur Wahl seines Bischofswappens geführt haben und widmet dabei besondere Aufmerksamkeit dem Bären des hl. Korbinian, des Schutzpatrons der Diözese München und Freising.

Hier zum Text

Unterkategorien

  • Stationskirchen

    Die römischen Stationskirchen

    Kupferstich von Giusepppe Lauro aus dem Jahr 1599

    In der Fastenzeit 2013 haben wir zu jedem Tag die entsprechende Stationskirche kurz vorgestellt. Damit sind zwar alle gegenwärtigen Stationskirchen erfasst, aber nicht alle Tage mit einer Statio, von denen es auch etliche außerhalb der Fastenzeit gibt.

    Bei der Vorstellung der Stationskirchen orientierten wir uns im wesentlichen an „Die Stationskirchen des Missale Romanum“ von Johann Peter Kirch, Freiburg 1926. Zu Ergänzungen haben wir Hartmann Grisar „Das Missale im Licht römischer Stadtgeschichte“, Freiburg 1925, und Anton de Waals „Roma Sacra - Die ewige Stadt“ von 1905 in der Überarbeitung Johann Peter Kirchs von 1925 (Regensburg 1933) herangezogen. Daneben haben wir auch auf Informationen aus Internetquellen zurückgegriffen. Die Illustrationen stammen, soweit nicht anders angegeben, von eigenen Aufnahmen.

    Wie der gegenwertige Nachfolger de Waals und Kirchs als Direktor des römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, Prof. Msgr. Stefan Heid, uns mitteilte ist diese älter Literatur insbesondere in Sachen der Datierungen vielfach überholt. Nach seinen Untersuchungen geht die Institution der Stationes nicht wesentlich vor die Zeit Gregors d. Großen zurück. Was natürlich nicht bedeutet, daß die Stationskirchen bzw. deren Vorgängerbauten nicht wesentlich älter sein können.

Zusätzliche Informationen