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Ausgerechnet Berlin

Bei der Segnung der KräuterBerlin ist nicht nur die größte, vielfältigste und heidnischste Stadt Deutschlands – es bietet auch der katholischen Tradition eine Fülle von Ausdrucks- und Arbeitsmöglichkeiten. Das wurde in diesem Jahr wieder einmal deutlich am Fest Mariä Himmelfahrt, das übrigens dort kein staatlicher Feiertag ist. Zur Kräuterweihe und anschließendem Levitenamt in St. Afra beim Institut St. Philipp Neri waren deutlich mehr als 120 Gläubige gekommen. Die Webseite des ISPN bringt eine Bilderschau. Berlins Kardinal Woelki feierte den Festtag in Maria Vesperbild und hielt dort eine bemerkenswerte Predigt, von der man nur hoffen kann, daß die dort behandelten Themen – Tod und Ewiges Leben, Auferstehung des Leibes, Verantwortung vor Gottes Gericht – auch in Berliner Kirchen wieder offener angesprochen werden.

Schon heute geschieht das zweifellos in den Kirchen mit an der Tradition orientierten Gemeinden, das sind neben St. Afra zwei in der Verantwortung des Erzbistums stattfindende "tridentinische" Sonntagsmessen in Berlin (Torstraße) und Potsdam (betreut vom ISPN), mehreren Gemeinden mit gelegentlichen Liturgien in der überlieferten Form und die Gemeinde der Piusbruderschaft.

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