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Franziskus setzt Bischof Strickland ab

11. November 2023

6 Kirchenkrise

Bischof Strickland bei der Predigt

Bischof Strickland bei der Predigt

Mit Mitteilung im vatikanischen Bulletin vom 11. 11. (Datum!) hat Franziskus Bischof Joseph Strickland als Ordinarius der Diözese Tyler (Texas) abgesetzt und Bischof Vásquez von Austin zum apostolischen Administrator der so „vakant“ gemachten Diözese ernannt. (Quelle)

Der Schritt des Bergoglio-Papstes kommt einerseits nicht unerwartet, andererseits überrascht es doch immer wieder, wie wenig dieser Mann davor zurückschreckt, das von ihm entstandene Bild eines von Egomanie getriebenen Zerstörers aller katholichen Werte und Lehren bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu bestätigen.

Man kann Bischof Strickland dankbar sein, daß er sich geweigert hat, die vom Papst an ihn gerichtete Rücktrittsaufforderung zu akzeptieren und es so dem römischen Despoten zu ersparen, die Grundlage seines Regimes öffentlich zu machen: skrupellosen Machtmißbrauch, feudalen Klerikalismus in seiner abstoßendsten Form.

Die Folgen für das Verhältnis zwischen dem starken glaubenstreuen Anteil amerikanischer Katholiken und den unter Führung Bergoglios immer weiter ins antikatholische abdriftenden Modernisten und Säkularisten sind noch nicht abzuschätzen. Ja, in einem hatte Franziskus wohl recht: Als er sich bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Interview dazu bekannte, keine Angst davor zu haben, als „der Mann, der die Kirche gespalten hat“ in die Papstannalen einzugehen.

Beten wir für Bischof Strickland, daß er diese Prüfung besteht, ohne so bitter zu werden, daß Gutes sich wieder in Schlechtes verkehrt. Und beten wir auch für Jorge Bergoglio, daß seiner armen Seele mit Gottes Gnade das Schicksal erspart bleibe, das Dante Alighieri den unsterblichen Seelen der Päpste zuschrieb, denen er bei seiner Wanderung durch die tiefsten Kreise der Hölle begegnen mußte.

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